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Deine Gedanken, Dein Leben - raus aus dem alten Sumpf

Weißt Du, wie ich lange von mir dachte? Du bist dumm, Du schaffst das nicht, Du bist zu langsam, Du verstehst nicht, Du bist echter Liebe nicht würdig, Du hast was falsch gemacht und jetzt möchte keiner mehr etwas zu tun haben uvm.


Wie denkst Du von Dir? Hast Du darüber schon einmal nach gedacht? Wie sieht Deine Gedankenwelt zu Dir selbst aus?

Vielleicht fragst Du Dich jetzt, warum das wichtig sein könnte. Nun, wenn Du Dich auf den Weg machst, Deine Wahrheit zum Ausdruck zu bringen, zu leben, was Deine Bestimmung ist, frei sein möchtest oder welche Worte sich stimmig für Dich anfühlen, so ist es unerlässlich, sich bewusst zu werden. Einerseits dessen, was als Gedanken tagtäglich in Deinem Kopf herumwandern, zum Anderen, was das für Dein Sein bedeutet.

Hast Du eine Idee, was meine Gedanken von früher bewirkten? Ich verrate es Dir: Sie sorgten dafür, dass ich lebte, was ich dachte, zu sein: Ich kam in der Schule nicht klar weil ich mich für dumm und zu langsam im Begreifen hielt. Ich fühlte mich falsch im Leben weil ich den Eindruck hatte, alle wissen, wie das mit dem Leben funktioniert, nur ich nicht. Und die Liebe konnte mich lange nicht finden weil ich gar nicht wusste, dass ich mich ihrer nicht würdig empfand.


Das bringt mich zu einem weiteren wesentlichen Punkt. Wenn Du so spürst, dass es auch bei Dir Aspekte in Deinem Leben gibt, bei denen Du eine limitierende unbewusste Einstellung vermutest, die jetzt dabei ist, entdeckt zu werden, dann ist das der Schritt aus der Komfortzone, den es jetzt in Deinem Kopf zu tun gilt. Ich empfinde das so: Wenn wir diesen `Aber´glauben aufdecken, tun wir schon das Wichtigste überhaupt, um uns auf zu einer neuen Denkweise zu machen, die sich peu à peu in einer neuen Seinsform manifestiert.

Ich habe mir zu Beginn einen Überblick über all meine Lebensbereiche verschafft und ganz platt Kategorien gebildet. Dann habe ich mir überlegt, wie ich zum Beispiel über die Liebe oder meinen Job dachte, als wie ich mich darin empfand. Damit passiert schon etwas Wunderbares denn Du ehrst damit Deine Lebenszeit. Indem Du Dich aufmachst und hinterfragst, wählst Du Veränderung für Dich und die bringt Dich über Dein Wachstumszone in ein besseres Sein. So gibst Du Dich nicht in eine selbst erschaffene innere Abhängigkeit sondern ermächtigst Dich und das ehrt Deine Energie.

Nachdem ich eine Idee davon hatte, wo meine Herausforderungen liegen, habe ich mich gefragt, was ich in der ein oder anderen Sache zukünftig von mir denken oder wie ich es erfahren möchte. Man könnte auch sagen, ich habe meine Ziele definiert. Kommen wir noch mal auf die Liebe: Da wäre bspw. ein möglicher Wunsch, eine Partnerschaft auf Augenhöhe - ohne Machtspielchen, frei von bewussten Angriffen.


Diesen Wunsch habe ich dann immer in passende Affirmationen gepackt. Vielleicht hast Du schon mal damit gearbeitet. Falls nicht, möchte ich Dir kurz sagen, worum es geht: Affirmationen sind bekräftigende Sätze, die positiv und ermächtigend passend zu einem Denkmuster gewählt werden, dass Du überwinden möchtest. Sie unterstützen Dich bei der Transformation. Hast Du Dir einen solchen Satz gewählt (z.B. `Alles, was ich tue, tue ich in Liebe. Ich bin Liebe und erfahre pure Liebe.´), ist das schon einmal ein wichtiger Punkt, reicht allein aber nicht aus. Denn das, was diese Worte bedeuten, also ihre Energie, darf Dir ja zur Veränderung reichen. Daher arbeite unbedingt jeden Tag mit ihnen.

Ich habe mir alle Sätze auf jeweils eine kleine Karte geschrieben und sie an einen Ort in meiner Wohnung geklebt, an dem ich oft am Tag vorbei kam. Immer wenn das der Fall war - alternativ kannst Du Dir auch eine Erinnerung für dieses ToDo stellen - habe ich kurz inne gehalten, den Satz langsam und laut gelesen bis ich mir der Bedeutung vollends bewusst war und habe in die Worte hinein gespürt, ja ihre Energie in mir aufgesaugt. Schon nach ein paar Tage habe ich mich deutlich sicherer und ermächtigt gefühlt. Es fiel mir sehr viel leichter, die Dinge so zu entscheiden, wie sie zu mir passten. Und dazu gehörte auch zunehmend öfter `NEIN´ als einen vollständigen Satz anzuerkennen und ihn für mich zu nutzen. Nicht als Ablehnung, sondern als Teil des Prozesses, mich zu ehren und liebevoll aus meinem alten Denken, Fühlen und Handeln heraus zu wachsen.


So ist der Weg von Alt und anerzogen nach Neu und natürlich ein unendlich viel leichterer denn eines durfte ich mit der Zeit lernen: Es läuft auf dem Weg der Selbsterkenntnis und Verwirklichung nie geradlinig und widerstandslos aber es sollte Freude und Dir ein gutes Commitment bieten denn nur dann bist Du immer wieder bereit, weiter zu machen. Und wenn es sich, so durfte ich lernen, unterwegs wieder schwierig und zäh anfühlt, dann darfst Du überprüfen, ob Du noch aus dem Herzen heraus, sprich passend für Dich entscheidest.

Schnell kann es nämlich passieren, dass wir von der Komfortzone direkt in die Stresszone preschen. Da hatte ich immer ein Händchen für. Ich kann etwas in meinem Bewusstsein verändern? Super. Mach ich. Dafür muss ich jetzt 100 Dinge am Tag tun. Ok, ich mach mir einen Plan, teile alles in beherrschbare Portionen, mein Körper schmerzt, ok, ich kümmere mich aber es wird eher schlimmer als besser. Dazu noch Angst, alte Muster doch nicht loslassen zu können und der Druck, meinen Tag irgendwie zu schaffen. Kann nicht klappen oder?

Auch heute darf ich immer wieder innehalten und schauen, was ich jetzt gerade brauche, damit ich wieder zu mehr Wachstum in Leichtigkeit zu gelangen. Meist sind es Dinge, die meinem Körper einfach gut tun statt irgendeinem anderen Teil von mir, der jetzt gerade Unterstützung braucht. Wenn das nicht geachtet wird, verlieren wir früher oder später den Faden, rennen durch den Abschnitt der uns Wachstum beschert und landen sofort in der Stresszone. Hier lernen wir zwar auch aber erstens nicht nachhaltig weil der ganze Körper unter Adrenalin steht und das Gehirn in Alarmbereitschaft ist, was lernen rein physiologisch blockiert und zweitens schaden wir uns mittelfristig selbst durch den Hormoncocktail, der uns dadurch hilft.


Mir erging es so beim Paragliding. Ich hatte vdavon berichtet. Ich wollte es unbedingt aber fliegen zu können, zu genießen und sich selbst zu ermächtigen lag so außerhalb meiner Physiologie, dass ich beim Start - als ich den Eindruck hatte, mein Verstand (das, was ich gelernt hatte, zu glauben) und mein Herz (das, was ich wirklich wollte) würfen sich ein battle liefern - stürzte. Ging noch mal gut aber es hat mir vor Augen geführt, wie sehr wir von dem geleitet werden, was wir gelernt haben, für uns als Wahrheit anzunehmen und zu leben. Rückblickend bin ich so unfassbar dankbar für diese Erfahrung, würde mir aber einen Zwischenschritt einbauen damit mein System sich langsam daran gewöhnen kann, dass man eben doch fliegen, genießen und sich ermächtigen kann.


Was immer Du an alter Denke hinter Dir lassen möchtest, Du wirst auf innere Widerstände stoßen. Das lässt sich nicht vermeiden. Aber Du darfst Dich entscheiden, ob Du weiter an eine Illusion von Dir glauben möchtest oder etwas Neues von Dir annehmen willst. Je stärker der Widerstand ist, um so liebevoller darfst Du den Weg von Alt nach Neu wählen und umso mehr Zeit darfst Du Dir selbst geben damit Du keinen Schaden nimmst. Andernfalls - so meine Erfahrung auch in meinen 1:1 Begleitungen - überlegst Du bei der nächsten Hürde 3x ob Du sie nimmst oder lieber dort bleibst, wo es kuschlig aber wenig horizonterweiternd und schon gar nicht erfüllend ist - nämlich Deiner Komfortzone.

Sie neugierig, was alles in Dir schlummert, was Du entdecken und an was Du Dich erinnern darfst. Denn: Du bist mehr als Deine Gedanken von gestern. Hast Du Lust, tiefer in dieses Thema zu gehen? Dann bleib von Herzen gerne dabei und genieße gleich mit mir zusammen eine Runde ein Übung zur Kraft Deiner Gedanken.


Spür mal, was es in Dir bewegt und freisetzt. Der Deep Dive hin zu Deinem wahren Ich erwartete Dich im Onlinekurs `Light up your SoulAngel´, den Du hier unter Begleitungen findest. Er dient Dir als Guide, um in das befreite, ungezähmte Sein zu kommen, das Du als Schöpferin Deiner Selbst jenseits aller inneren Grenzen zu führen wünschst.


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